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Die Umschlagmethode digital — warum ich aufgehört hab, Bargeld durch die Gegend zu schleppen.

  • Autorenbild: Rabea
    Rabea
  • 17. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Kennst du das Gefühl, wenn du auf dein Konto schaust und anfängst im Kopf zu rechnen? Oh, da kommen noch zwanzig Euro. Da noch fünfzig. Und morgen sind dreihundert vorgemerkt. Und dann sitzt du da und denkst: der Monat haut schon wieder nicht hin.


Hand ordnet Bargeld und ein schwarzes Etui; sichtbar sind Euro-Scheine und beschriftete Fächer für Drogerie, Auto und Lebensmittel.

Ich kenn das sehr gut. Ich hab mich so oft dabei erwischt, wie ich einfach frustriert aufgegeben hab. Scheiß auf den Monat, nächsten Monat wieder von vorne. Und das hat's manchmal noch schlimmer gemacht, weil man sich dann doppelt schlecht gefühlt hat. Irgendwann wollte ich das ändern. Und das hier ist mein Weg dahin.



Wie ich von der Umschlagmethode erfahren hab

Ich bin damals durch Instagram drüber gestolpert. Die Umschlagmethode, Binder, Spar Challenges. Das war alles superästhetisch und ich hab direkt Gefallen dran gefunden. Es gab tolle Seiten, schöne Vorlagen, hübsche Binder. Und man konnte sich da ehrlich gesagt auch komplett drin verlieren und eine Menge Geld für den perfekten Setup ausgeben, bevor man auch nur einen Cent gespart hat.

Da muss man wirklich aufpassen.


Aber der Grundgedanke dahinter hat mich sofort abgeholt: du weißt genau, was du hast. Du siehst es. Du greifst es an. Kein vages Gefühl mehr, kein Hoffen dass es reicht.

Mein Problem vorher war, dass ich zwar wusste was so grob von meinem Konto abging. Fixkosten, ja, ungefähr. Aber wirklich detailliert durchgedacht hatte ich das nie. Und das hat mich gestresst. Ich wollte endlich wissen wo ich zu viel ausgebe, warum das Geld am Monatsende weg ist, ohne dass ich das Gefühl hatte wirklich was davon gehabt zu haben.



Warum Bargeld für mich auf Dauer nicht funktioniert hat

Ich hab die Bargeldmethode circa zwei Jahre gemacht. Und ich sage nicht, dass sie nicht funktioniert, sie hat bei mir durchaus gewirkt. Aber ich bin einfach ein Kartenkind. Ich zahl alles mit Karte, schon immer. Und dieses Bargeld abheben, zur Bank fahren, Umschläge befüllen, überall mit Umschlägen rumschleppen. Irgendwann hat mich das genervt.


Es war zu umständlich für meinen Alltag. Und wenn ein System nicht in den Alltag passt, hält man's nicht durch. Das ist keine Frage von Disziplin, das ist einfach Realität.

Ich glaube sowieso immer weniger, dass mir früher Disziplin gefehlt hat. Mir hat einfach eine Struktur gefehlt, die zu meinem Alltag passt.


Also hab ich angefangen, das Ganze digital umzusetzen. Erstmal nur die Spartöpfe in Notion angelegt, eine digitale Übersicht. Und dann bin ich nach und nach komplett umgezogen.



Was sich durch die digitale Umschlagmethode verändert hat

Das erste Jahr war ehrlich gesagt noch hart. Ich hab da ganz schön aufgeräumt, sage ich mal. Man entdeckt Abbuchungen, die man jahrelang ignoriert hat. Versicherungen, kleine Beträge, Dinge die man gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Das kann am Anfang schon ein bisschen schocken. Aber genau das ist auch der Punkt.


Wenn im Januar die Kfz-Steuer abbucht oder die Kfz-Versicherung, dann struggelt man nicht mehr. Weil man monatlich schon was beiseitegelegt hat. Weil man es geplant hat. Weil es keine Überraschung mehr ist.


Nach etwa einem Jahr hat sich das so eingespielt, dass man wirklich deutliche Erfolge sieht. Und es wird belohnt wenn man dranbleibt. Ich hab nicht mehr dieses Gefühl, gestresst auf mein Konto zu schauen und im Kopf alles durchzurechnen. Ich weiß was kommt. Ich weiß was bleibt. Und ich ärgere mich nicht mehr, weil alles geplant ist.

Man wird irgendwie ruhiger dadurch. Das klingt vielleicht banal, aber für mich war das ein echter Unterschied.



Wenn du dir das nicht selbst bauen willst

Ich hab mir über die Zeit in Notion mein eigenes System aufgebaut. Ich hab vorher ehrlich gesagt selbst Templates gekauft. Ich bin da wirklich ein Fan von Abkürzungen. Warum alles selbst bauen wenn es das schon gibt? Das Problem war nur: keins hat gepasst. Entweder war die Umschlagmethode gar nicht drin, oder die Struktur war komisch, oder es war einfach viel zu viel für den Alltag.


Also hab ich irgendwann gesagt: okay, dann baue ich mir das halt selbst. Genau das was ich eigentlich haben wollte. Und was mir keiner gegeben hat.


Das ist das Dashboard 2.0. Wer sich diesen Weg sparen will, findet es direkt hier.

Klar kann man sich das alles selbst aneignen. Aber manchmal ist eine Abkürzung einfach die bessere Entscheidung.


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Jeder findet sein System, manchmal ist es eine Frage des Timings

Es gibt tausende Apps, tausende Methoden, tausende Wege wie man mit Geld umgehen kann. Ich sage nicht, dass die Umschlagmethode für jeden die richtige ist. Für mich war sie's. Aber ich glaube, es ist immer eine Mischung aus der richtigen Methode und dem richtigen Moment.


Manchmal probiert man was aus und es passt einfach noch nicht. Und dann irgendwann, wenn man ein bisschen mehr Verständnis für die eigenen Finanzen entwickelt hat, klickt es.


Und vielleicht ist das auch das Wichtigste, was ich in den letzten Jahren gelernt habe: Man muss nicht perfekt mit Geld sein. Man braucht nur ein System, das zum eigenen Leben passt. Bei mir war es die digitale Umschlagmethode. Vielleicht ist es bei dir etwas anderes. Aber ich wünsche dir, dass es irgendwann auch dieses kleine "Jetzt hab ich's verstanden" gibt. ✨

2 Kommentare


Christin
17. Juni

Ich habe dein erstes Dashboard schon so hart gefeiert und Dashboard 2.0 ist einfach das Upgrade das mir bisher gefehlt hat - ohne dass ich es wusste! Ich liebe es jetzt schon und auch wenn das ganze Übertragen erst Mal wieder ziemlich viel Zeit bei mir gefressen hat, finde ich doch Zeit die ich mit meinen Finanzen verbringe ist immer gut investierte Zeit!!

Danke dafür, dass du uns deine Dashboard zur Verfügung stellst 🫶🏼🧡 Liebe geht Raus, du Rakete! 🚀

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Rabea
Rabea
17. Juni
Antwort an

Oha Christin mega das du es so feierst & es dir hilft! 💜 tausend Dank für so so liebe Worte! Und ganz ganze viel Freude beim Sparen!

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